Laserdrucker

Der Laserdrucker ist ein Gerät zur Produktion von Ausdrucken auf Papier oder Folien im Laserbelichtungs- und Tonerpartikel-Druckverfahren. Laserdrucker gehören im Gegensatz zu Nadel- oder Tintenstrahldruckern zu den sogenannten Seitendruckern, das bedeutet, der Laserdrucker erzeugt immer das komplette Bild einer Seite auf der Bildtrommel und druckt dann die gesamte Seite aus, selbst wenn nur ein kurzer Text oder nur eine kleine Grafik wiederzugeben ist. Beim Laserdrucker wird das Druckbild also von der Bildtrommel komplett in einem Durchgang auf das Papier übertragen. Die Druckseite wird zunächst aufbereitet, die Belichtung und der Druck erfolgen in einem Durchlauf. Hierfür muss im Drucker ein relativ großer Speicher vorhanden sein, der die Daten einer Seite aufnehmen kann. Bei Laserdruckern liegt das Minimum je nach Druckauflösung bei 512 Kilobyte. Für den Ausdruck von Grafikseiten muss der Speicher wesentlich größer sein.

Farb-Laserdrucker unterscheiden sich zu Monochromlaserdruckern darin, dass noch zusätzliche Tonerbehälter für die einzelnen Farben (Cyan, Magenta, Yellow, Black) zur Verfügung stehen. Das Grundprinzip eines Farb-Laserdruckers ist jedoch das selbe wie das eines Schwarzweiß-Laserdruckers. Jedoch wiegen Farb-Laserdrucker wesentlich mehr und sind auch größer. Grund ist die aufwendige Technik, die in den Farb-Laserdruckern steckt. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch LED-Drucker (Leuchtdioden-Drucker) meist als Laserdrucker bezeichnet, insbesondere weil das Funktionsprinzip sehr ähnlich ist. Im Großformat-Bereich wird ebenfalls oft vom Laserplotter gesprochen, obwohl es sich bei allen derzeit verbreiteten Geräten tatsächlich um LED-Plotter handelt.